Branchen · Bau & Handwerk
GAEB-Software für Bau und Handwerk: vom Leistungsverzeichnis bis zur prüfbaren Rechnung.
Mengen, Stunden, Material und Nachweise bleiben auf dem Weg zur Rechnung in einem System – im Büro und auf der Baustelle.

Wo wir ansetzen
Drei Betriebsbilder, ein System.
Ausschreibung bis Schlussrechnung
Typisch: Leistungsverzeichnisse kommen herein, abgerechnet wird nach Aufmaß. → GAEB-Kette
Anlagen im Blick, Monteure unterwegs
Typisch: Anlagen mit Prüfintervallen, Monteure unterwegs. → Wartung und Norlyvo
Projekt, Material, Stunden
Typisch: Stunden auf Zetteln, Material beim Lieferanten. → Projekte und Lager & Einkauf
GAEB
GAEB und Aufmaß: die ganze Baukette, nicht nur ein Dateiformat.
Prüfen → Verwalten → Bearbeiten → Angebot (X84) → Aufmaß → Abschläge & Schlussrechnung → Nachträge
Gelesen werden GAEB DA XML X81–X86 in den Fassungen 3.0–3.3, GAEB 90, GAEB 2000 sowie Aufmaß X31 und D11. Erkannt wird am Inhalt, nicht an der Dateiendung. Was die GAEB-Endungen bedeuten →
Datei in Sekunden geprüft
Bis zu zehn Dateien gleichzeitig, ohne dass etwas gespeichert wird. Ein Aufmaß mit seinem LV wird automatisch gepaart; Abweichungen über 10 % sind markiert (Hinweis auf VOB/B § 2 Abs. 3). Prüfbericht als PDF, Arbeitsliste als Excel.
Alle Ausschreibungen an einer Stelle
Status von „Erhalten“ bis „Beauftragt“ mit Abgabefrist. Der Abgabezeitpunkt kommt aus der Serverzeit und lässt sich nicht rückdatieren. Aus dem Zuschlag (X86) entsteht der Auftrag samt Positionen – in einem Dialog mit Vorschau und Summenprobe gegen das LV; Abweichungen müssen bestätigt werden.
Eigene Verzeichnisse aufbauen
Etwa für Preisanfragen an Nachunternehmer: Stufen und Positionen anlegen, verschieben, neu nummerieren. Jedes Speichern ist eine Fassung; der Versand wird mit Empfänger und Nachweis festgehalten.
Als X84 abgeben
Die Prüfliste unterscheidet „leer“, „0,00“ und „nicht angeboten“ und warnt vor Ausschlussrisiken. Excel-Liste hin und zurück, ohne dass Nachunternehmer-Preise still überschrieben werden. Bei Abgabe: SHA-256-Prüfsumme der Datei.
Mengen nach REB-VB 23.003
Am Tablet oder im Büro, mit Fotos. Kumuliert über alle Aufmaße: über 100 % ein Hinweis, über 110 % die Warnung nach VOB/B § 2 Abs. 3 – abgelehnt wird nichts. Einseitig, gemeinsam oder nach Aufforderung; beim gemeinsamen Aufmaß und nach Aufforderung friert das Anerkennen die Fassung ein.
Abschläge und Schlussrechnung
Abschläge nach VOB/B § 16; die Schlussrechnung setzt alle Abschläge samt USt ab. Sicherheitseinbehalt mit Freigabe und Ablösung als Vermerk (z. B. durch Bürgschaft). Mehrmengen über 110 % werden zum Nachtragspreis abgerechnet, wenn ein Mehrmengen-Nachtrag beauftragt ist; sonst gibt es eine Warnung. Festschreiben prüft alle Regeln, bevor eine Belegnummer vergeben wird.
Eine Akte je Nachtrag
Wer wann was angeordnet, angekündigt, angeboten und beauftragt hat. Schritte sind nur aktiv, wenn die Regeln sie erlauben – sonst grau mit Begründung. Warnungen bei mündlicher Anordnung oder Ausführungsbeginn vor Ankündigung; sie sperren nichts.






Die Bilder stammen aus einem Testverzeichnis mit wenigen Positionen.
Beispiel (illustrativ): Ein Auftrag läuft über 30 % und 70 % Leistungsstand. Der zweite Abschlag verrechnet den ersten automatisch und fordert 40 %.
Projekte & Zeit
Stunden und Material fließen ins Projekt – nicht auf Zettel.
Norlyvo ist die Zeiterfassung mit Backoffice und App für Ihre Monteure – ein eigenes Produkt, das mit dem Studio zusammenarbeitet.
Budget-Ampel
Ab 80 % gelb, ab 100 % rot (einstellbar). Die Projektampel zeigt die schlechteste Zeile; fehlende Angaben verdecken nie ein Rot.
Nachkalkulation
Ergebnis mit Kostensatz statt Abrechnungssatz. Fehlt der Kostensatz, steht das Ergebnis als „Höchstwert“ da – es wird nichts vorgetäuscht.
Stunden aus der App
Der Monteur bucht Arbeits- und Fahrtzeit; das Büro übernimmt per Klick ins Projekt. Fahrtzeit rechnet zum Satz der Arbeitszeit. Material aus der App ist je Mandant zuschaltbar. Die Abrechnungsart je Auftrag (nach Aufwand, Pauschal, nicht abrechenbar) entscheidet, was auf die Rechnung kommt.
Stunden ohne Satz
Eine Warnzeile zeigt Stunden, die sonst mit 0,00 € auf der Rechnung landen würden. Ein Klick übernimmt den Projekt-Stundensatz.
Tätigkeitsnachweis
Preisfrei, mit drei Unterschriftsfeldern (Ort/Datum, Kunde, Monteur), ohne Material. Nach dem Festschreiben unveränderlich; Fehler laufen über Storno und Neuerstellung.
Jede Stunde einmal abgerechnet
Jede Buchung wird nur einmal übernommen, und der Stand je Stunde (offen, im Nachweis, abgerechnet) steht im Studio. Die Rechnungsnummer geht zusätzlich an Norlyvo zurück; ein Storno gibt die Stunden wieder frei.



Wartung
Jede Anlage mit Intervall und Fälligkeit.
Standorte und Wartungsobjekte am Kunden. Mit Zeiterfassung und Norlyvo kommen Anlagenkatalog je Gewerk und Monteur-Vorschläge dazu.
Fälligkeit auf einen Blick
Grün, gelb (in den nächsten 30 Tagen), rot (überfällig). Ohne „letzte Prüfung“ setzt das System bewusst keine Fälligkeit, sondern sagt, was fehlt.
Anlagentyp mit Typfeldern
Mit Norlyvo: etwa Kältemittel und Füllmenge; das Prüfintervall kommt als Vorlage („Richtwert“ oder „gesetzlich“), eine Abweichung verlangt eine Begründung.
Vorschläge der Monteure
Mit Wartung und Zeiterfassung: Der Monteur meldet vor Ort eine Korrektur oder neue Anlage; das Büro übernimmt oder lehnt ab (mit Notiz an den Monteur). Jede Entscheidung bleibt im Protokoll.

Lager & Einkauf
Material von der Bestellung bis zur Eingangsrechnung.
Teillieferungen verstehen
100 bestellt, 80 geliefert: Der zweite Wareneingang schlägt die offenen 20 vor. Mehr als bestellt geht nicht.
Preis aus der Bezugsquelle
Der Einkaufspreis kommt vom Lieferanten, nie aus dem Verkaufspreis. Fehlt er, steht 0,00 – nicht ein zu hoher Betrag.
Bestand aus Bewegungen
Der Bestand ist nicht frei setzbar; Korrekturen sind selbst Bewegungen mit Bemerkung. Warnzeichen bei Mindestbestand und negativem Bestand.
Zukauf im Projekt
Die Zukaufart (Material, Fremdleistung, Sonstiges) wandert von Bestellung und Wareneingang an die Eingangsrechnung und in die Projektauswertung. Lagerentnahmen zählen dort nicht als Projektkosten.

Und am Ende: die Rechnung
Bis zur E-Rechnung durchgängig.
XRechnung und ZUGFeRD
Aus demselben Beleg; Leitweg-ID je Beleg änderbar – wichtig für öffentliche Auftraggeber. Ohne hinterlegte Leitweg-ID setzt das System einen Platzhalter, der die Prüfung besteht, aber beim Amt nicht zustellbar ist.
Bauleistungen nach § 13b
Kunden lassen sich als Bauleistende kennzeichnen (mit Nachweisdatum). In der Aufmaß-Abrechnung und in der Kundenmaske gibt es einen Hinweis; die Steuergruppe wird nicht von selbst vorgeschlagen und gilt je Beleg.
Nichts verschwindet
Festgeschriebene Belege haben keinen Löschweg; Korrekturen laufen über Storno, neue Version oder Rechnungskorrektur.


Sehen Sie es an Ihrem Bauvorhaben.
Wir führen Ihnen die Kette mit einem Beispielprojekt vor – Aufmaß, Abschlag, Stunden aus der App.